Im November 2015 ist die Idee zu der Workshopreihe entstanden. Im Herbst 2018 gelangt sie erstmals zur Umsetzung. Manche Dinge brauchen einfach Zeit, um zu reifen!

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass viele Probleme und Konflikte innerhalb einer Familie bzw. Paarbeziehung ganz leicht zu lösen sind. Oft mangelt es an Wissen, an kreativen Lösungen und sehr oft sind junge Eltern einfach nur mit der Gesamtsituation überfordert. Es braucht nicht viel, um wieder zu einander zu finden: einen starken Willen und Offenheit.

Vor kurzem hat mir sogar ein Anwalt aus Innsbruck bestätigt, dass 70% der Scheidungen, die er durchführt, nicht nötig wären, wenn die Paare lernen würden, miteinander zu kommunizieren, reden, sich unterhalten.

Am besten wäre natürlich, wenn es gar nicht soweit kommt, dass man an Trennung denkt. Aber die Praxis sagt halt auch, dass präventive Massnahmen meist nicht getroffen werden. Die K…. muss schon ordentlich dampfen, bis Herr oder Frau mal in die Gänge kommen. Leider.

Die Müllers schlendern am Sonntag gemeinsam durch den Park. Papa wirbelt die Kinder durch die Luft, Mama lächelt. Ein Posting auf Facebook bestätigt die scheinbare Harmonie. Am Mittwoch heißt es dann bei den Nachbarn: „Die Müllers lassen sich scheiden. Hast du das schon gehört? Wusstest du, dass die Probleme haben?“

„Nein, wusste ich nicht, sah immer alles ganz friedlich aus. Komisch. Schade. Ich finde, die beiden passen gut zu einander.“

„Finde ich auch. Und mir tun die süßen Kinder leid, was die nun wohl mitmachen?“

So oder ähnlich läuft das gerne ab. Hast du das schon mal so erfahren? Unsere Erziehung hat uns so geprägt, dass nichts von der Familie nach außen dringen darf. Seltsam. Höchstes Gebot ist nicht das eigene Wohl, sondern den Schein wahren. Das kostet ganz schön viel Energie. Ein Paar, das wirklich Probleme hat, versucht zu Hause, hinter verschlossenen Türen, ihre Probleme zu lösen. Die Lösung suchen sie im Streit. Und der kostet Kraft. Bringt sie nicht weiter. Alleine finden sie die Lösung nicht.

Aber helfen lassen, niemals. Ich brauche doch keine Therapie!!! heißt es dann abfällig.

Würde ich die Müllers fragen, was sie denn tatsächlich getan hätten (außer streiten), um ihre Beziehung zu retten, was wäre wohl die Antwort?

Paartherapie? Niemals!

Dabei hat das gar nichts mit Therapie zu tun. Es handelt sich lediglich darum, sich beraten zu lassen. Sich Informationen zu besorgen, die man selbst nicht zur Verfügung hat. Sich begleiten lassen, in einer Zeit der Unsicherheit und Orientierungslosigkeit. Für ein paar Stunden, ein paar Wochen vielleicht. Oder lass es ein paar Monate sein. Eine Therapie setzt immer eine Diagnose voraus. Und die besteht bei gesunden Menschen nicht, die sich in einer ganz normalen Krise befinden. Richtig gehört: eine ganz normale Krise!

Eine Trennung kostet die betroffenen Menschen mindestens zwei Jahre ihres kostbaren Lebens. Es dauert, bis sich die Wogen glätten. Nicht zu vergessen sind die weggeschmissenen Nerven und Träume. Viel verlorenes Geld und vor allem Zeit. Diese Energie könnte viel gewinnbringender in ein positives Projekt gesteckt werden.

Ach ja, und noch was: Nach der Beziehung ist vor der Beziehung. Nach einer gewissen Zeit des Alleinseins beginnt alles wieder von vorne… nur noch ein bisschen komplizierter, denn dann heißt es „Abenteuer Patchwork!“ Teilen, teilen, teilen… Zeit, Geld, Kinder, Partner, Güter, …. Möchtest du das?

Warum ein MamaTraining?

Ich selbst habe es erlebt, wie anstrengend die Schieflage einer Partnerschaft ist. Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, hätten wir bestimmt schneller eine Lösung gefunden. Ärger, Kränkungen, Streit: vieles wäre uns erspart geblieben.

Es geht vielen Paaren gleich. Dagegen kann man etwas tun. Sich informieren, beraten oder coachen lassen, Wissen aufbauen, Blockaden lösen, verzeihen, reden lernen, Kompromisse eingehen, Prioritäten setzen, Vereinbarungen treffen, Qualitytime gestalten uvm….

Warum immer ich? Und er braucht nichts zu tun?

Stelle dir das Innenleben einer wertvollen Uhr vor. Dort findest du viele Zahnrädchen, die ineinander verzahnt sind, zusammenhängen und gegenseitig aufeinander angewiesen sind. Eines davon bist du. Was geschieht, wenn du dich um nur einen Zacken weiterdrehst?
Alle anderen Rädchen drehen sich mit… Übernimm‘ du 50% deiner Verantwortung. Mach‘ den ersten Schritt. Er wird dir folgen. Gerne sogar! Wie denkst du darüber?

MamaTraining als Fortbildung

Am schönsten wäre es doch, wenn es gar nicht so weit kommen würde, dass die K…. dampfen muss. Es wäre doch klug und vorausschauend, sich in guten Zeiten für die weniger guten zu wappnen? Oder nicht? Vielleicht sogar mit Freundinnen gemeinsam? Sich zusammen setzen. In Ruhe. Was Neues hören und lernen. Methoden ausprobieren. Sich gegenseitig unterstützen. Erfahrungen austauschen. Sich reflektieren. Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen. Wie klingt das? Gut oder? Machst du mit beim MamaTraining?

Wenn du mehr Infos zum MamaTraining haben möchtest, dann klicke hier! Ansonsten schicke mir ein Mail und ich schicke dir ein PDF mit noch mehr Infos.

Cornelia Schönherr MamaTraining